SaaleHorizontale

Wandern mit Weitblick

Der Panoramaweg

Die SaaleHorizontale, das sind 72 km pures Wandervergnügen. Auf schmalen Pfaden zieht sich die SaaleHorizontale durch steile Muschelkalkhänge und bietet spektakuläre Aussichten auf die unverwechselbare Landschaft des Mittleren Saaletals.

Wandern nach HerzenslauneWandern auf der SaaleHorizontaleWandern auf der SaaleHorizontale

Beschreibung

Auf schmalen Pfaden verbindet dieser 72 km lange Weg die Stadt Jena mit der unverwechselbaren Landschaft des mittleren Saaletals und den Dornburger Schlössern.

Sie durchwandern lichte Kiefernhänge mit seltenen Orchideenbeständen und genießen von den vielen freien Talhängen und über 20 Aussichtspunkten herrliche Weitblicke auf vier Burgen, drei Schlösser, kleine Dörfer zwischen Streuobstwiesen und auf die quirlige Universitätsstadt Jena. Die Wegeführung der SaaleHorizontale entspricht den strengen Kriterien des deutschen Wanderverbandes für einen Qualitätswanderweg. Jetzt müssen Sie nur noch loslaufen...

Streckeninformation

Weglänge: 72 km
Tiefster Punkt: 130 m
Höchster Punkt: 390 m
Höhendifferenz gesamt: 3.495 m
Aussichtspunkte: 25
Gasthöfe: 20

Lobdeburg
Die Lobdeburg wurde 1166 das erste mal erwähnt. Errichtet wurde sie höchstwahrscheinlich durch die vom Kaiser als Ministerialen eingesetzte Herren von Auenhausen, die die Burg nach dem Ort Lobeda benannten. Im Zuge des Landesbaus waren Lobdeburger wahrscheinlich für die planmäßige Anlage der Stadt Jena in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts verantwortlich.

Studentenrutsche im Nordosten von Jena - inmitten des Landschaftsschutzgebietes Mittleres Saaletal - liegt eines der sieben Wunder der thüringischen Stadt, der Jenzig - "auch Mons- der Berg" genannt.

Fuchsturm
Der Fuchsturm stellt den weithin sichtbarsten Überrest einer Burgengruppe dar, die im hohen und späten Mittelalter auf dem Höhenzug bestanden hat und zählt zu den Sieben Wundern von Jena. Die historische Überlieferung erwähnt drei Namen: die Burgen Kirchberg, die Burg Greifenberg und die Burg Wintberg. Die älteste Anlage, Kirchberg, wird bereits im Jahre 937 und dann mehrmals in der zweiten Hälfte des 10. sowie im beginnenden 11. Jahrhundert als Königspfalz der Ottonen genannt. 1784 wird der Turm erstmals zugänglich gemacht und ist heute ein beliebter Aussichtspunkt.

Jenzighaus

Im Nordosten von Jena - inmitten des Landschaftsschutzgebietes Mittleres Saaletal - liegt eines der sieben Wunder der thüringischen Stadt, der Jenzig - "auch Mons- der Berg" genannt. Auf 363 m ü.NN bietet das 1904 erbaute Jenzighaus traditionell Wanderern und Naturfreunden einen Platz zum Ausruhen und Genießen. Von der Terrasse vor der Berggaststätte kann man den Blick weit in das wunderschöne Saaletal schweifen und sich von einem einzigartigen Panorama beeindrucken lassen.

Kunitzburg
Erstmals wurde die Kunitzburg im Jahr 1133 in der Genehmigung des Bischofs Udo von Naumburg zur Stiftung des Benediktinerklosters Bürgel erwähnt. Ein castrum wird urkundlich erst 1261 erwähnt. Den Herren von Gleißberg gelang es im 13. und 14. Jahrhundert nicht, eine effektive Wirtschaft zu betreiben. Es mussten mehrfach zur Burg gehörige Güter veräußert werden. Außerdem gingen durch Schenkungen an die Kirche und Rechtsstreitigkeiten immer wieder Ländereien verloren. Bis mindestens 1350 galt Gleißberg als Reichslehen, Seit Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg an Herrschaftsträger Thüringens verpfändet und letztlich dem wettinischen Verwaltungsorganismus einverleibt. Anfang März 1450 belehnte Herzog Wilhelm von Sachsen seine Räte mit Gleißberg, mit der Verpflichtung das ganz wüste und verfallene Schloss zu reparieren.
Willhelm von Sachsen verbündete sich mit den Städten Erfurt, Nordhausen und Mühlhausen und stürmte 1451 die Burg Gleißberg. Die Vitztume hatten das Schloss instand gesetzt, soweit das in der kurzen Zeit möglich war. Nach der Erstürmung der Burg wurde der Bergfried nieder gebrochen. Ein Wiederaufbau erfolgte nicht und es blieb nur die Ruine.

Tautenburg
Die Burgruine Tautenburg ist bereits vermutlich schon während des 12. Jahrhunderts als Burg eines Reichsministerialengeschlechts entstanden. Dies ist eine Zeit, in der im mittleren Saaletal eine Vielzahl an Burgen neu angelegt oder umgebaut wurde, es sei nur auf die obere Lobdeburg (vor 1166), Burg Camburg (ca. 1133) und die Burg Gleißberg (Kunitzburg) verwiesen. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1223 genannt. In der Bestätigungsurkunde einer Stiftung werden die Edlen Tuto von Tautenburg und sein gleichnamiger Sohn sowie dessen Vettern erwähnt.1243 mussten Tautenburger ihre Burg von den Grafen von Schwarzburg, 1345 von den Wettinern zu Lehnen nehmen. Die hier ansässige jüngere Linie der Schenken erlosch 1640. Die albertinischen Wettiner zogen die Herrschaft als erledigtes Lehen ein und nutzten die Burg bis 1776 als kurfürstlichen Amtssitz. 1780/81 wurde die Bausubstanz bis auf einige Reste abgetragen und die Steine für den Bau des Schlosses des Justiz- und Rentamtes in Frauenprießnitz verwendet.

Dornburger Schlösser
Der Qualitätswanderweg SaaleHorizontale führt direkt an den Dornburger Schlössern vorbei. Doch wer sich auf dem Wanderweg den Dornburger Schlössern nähert, sieht das Ensemble der drei Schlösser schon von weitem hoch auf dem Felsen über der Saale liegen. Die Dornburger Schlösser verbinden auf einmalige Weise die Kulturlandschaft des Saaletals mit dem kunstvoll angelegten Park, den Weinbergen und dem grandiosen Panoramablick ins Saaletal. Die drei Schlösser stammen aus unterschiedlichen Epochen und haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Etappe 1

von Jena (Lobeda) nach Ziegenhain
Länge: 16 km
Bergauf: 303 m
Bergab: 197 M

An Aussichtspunkten mangelt es an der SaaleHorizontale nicht. Gestartet wird in der Platanenstraße, dann geht es hinauf zur Lobdeburg und am steilen Hang entlang bis auf den Johannesberg. Bevor der Aufstieg zum Fuchsturm beginnt, ist Ziegenhain erreicht.

Anreise: Straßenbahnlinie 3, 5, 34, 35 in Richtung Lobeda Ost | Haltestelle Platanenstraße
Abreise: Buslinie 16 | Haltestelle Ziegenhainer Tal (2 km vom Weg entfert)

Gaststätten: Lobdeburg, Wöllnitz, Ziegenhain

Etappe 2

von Ziegenhain nach Beutnitz
Länge: 18 km
Bergauf: 575 m
Bergab: 717 m

Von Ziegenhain führt die SaaleHorizontale steil zum Fuchsturm, einem ehemaligen Bergfried hinauf. Durch alte Dorfkerne und über den markanten Bergrücken des Jenzig und die Ruinen der Kunitzburg wird das Gleistal mit Beutnitz erreicht.

Anreise: Buslinie 16 | Haltsstelle Ziegenainer Tal (2 km vom Weg entfert)
Abreise: Buslinie 433 | Bahnhof Porstendorf (3 km vom Weg entfert)

Gaststätten: Fuchsturm, Wogau, Jenzighaus, Beutnitz

Etappe 3

von Beutnitz nach Dornburg
Länge: 16 km
Bergauf: 403 m
Bergab: 310 m

Von Beutnitz geht es Streuobstwiesen und vereinzelte Weinberge bis unter felsige Zietschkuppe. Über die Sophientrerrasse erfolgt der Abstieg nach Dorndorf. Ideal für eine kleine Pause und müde Füße ist hier die Kneipp-Anlage an der Stockbornquelle. In einem kleinen Seitental erfolgt dann der kurze Anstieg nach Dornburg.

Anreise: Buslinie 433 | Bahnhof Porstendorf (3 km vom Weg entfert)
Abreise: Bahnhof Dornburg

Gaststätten: Beutnitz, Tautenburg, Dorndorf, Dornburg

Etappe 4

von Dornburg nach Jena (Carl-Zeiss-Platz)
Länge: 22 km
Berauf: 453 m
Bergab: 310 m

Von Dornburg geht es am Burgschädel vorbei nach Neuengönna und dann wieder hinauf auf den Plattenberg mit weiträumiger Aussicht auf den Alten Gleisberg und das Gleistal.

Anreise: Bahnhof Dornburg
Abreise: Straßenbahnlinie 5 oder 35 | Bahnhöfe Jena-West und Jena-Paradies (ca. 1 km vom Weg entfert) | Haltestelle Ernst-Abbe-Platz

Gaststätten: Dornburg, Porstendorf, Zwätzen, Landgrafen Jena

Mit dem Auto
Autobahn A4 bis Abfahrt Jena-Zentrum und dann Parkplätze im Stadtzentrum Jena am Carl Zeiss-Platz oder dem Uniklinikum Jena-Lobeda (Platanenstraße)

Mit der Bahn
Bahnhöfe in Wegnähe sind Jena-West, Jena-Paradies, Jena-Zwätzen, Göschwitz, Porstendorf und Dornburg/Saale, von diesen Bahnhöfen ist die SaaleHorizontale in max. 30 min Fußweg zu erreichen. ICE-Haltepunkt Jena-Paradies (Strecke Berlin – München)

Entlang des Weges laden Sie Gaststätten zu einer genussvollen Rast ein.

Etappe1
Lobdeburg, Wöllnitz, Ziegenhain

Etappe2
Fuchsturm, Wogau, Jenzighaus, Beutnitz

Etappe 3
Beutrnitz, Tautenbur, Dorndorf, Dornburg

Etappe 4
Dornburg, Porstendorf, Zwätzen, Landgrafen

Informationen:
Ihr Ansprechpartner:

ServiceCenter Saaleland
Frau Felicitas Löther

Tel: 036601 - 905200
Fax: 036601 - 905201

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Reiseziel bzw. Unterkunftsname:


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