Porzellanstadt Kahla

Einführung

Die Porzellinerstadt Kahla liegt im Saaletal, unterhalb der Leuchtenburg. Die kleine Stadt mit 7.400 Einwohnern beeindruckt mit ihrem historischen Stadtkern, der fast noch vollständig von der mittelalterlichen Stadtbefestigung umgeben ist. Die seit 1844 in Kahla ansässige Porzellanindustrie machte den Namen Kahla zum Synonym für Gebrauchsgeschirr. Noch heute wird in Kahla Porzellan hergestellt.

Die reizvolle Lage der Stadt an der Saale, unterhalb des Felsmassivs des Dohlensteins, und die waldreiche Umgebung machen Kahla zum idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren im mittleren Saaletal und seinen Nebentälern.

Stadtbeschreibung

Die historisch gewachsene Kleinstadt liegt im landschaftlich reizvollen Teil des mittleren Saaletals. Überragt wird sie von der Leuchtenburg, der "Königin des Saaletals" und dem Dohlenstein, einem domenanten Muschelkalkhang, dem mehrere Felsstürze seit 1780 seine heutige Gestalt gaben. Die bewegte Geschichte Kahlas reicht bis in die Zeit von 876 zurück, als es eine germanische Siedlung im Grenzland zum slawisch besiedelten Raum war. Von der reichen Geschichte zeugt besonders die Altstadt, hoch auf einer Felsplatte über der Saale gelegen, mit dem wertvollsten Stadtgrundriss in Ostthüringen. Sie wird umrahmt von einer aus dem 12. bis 16. Jahrhundert stammenden fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit Türmen und einem Stadttor. Das Altstadtbild ist geprägt von romantischen schmalen Durchgängen und Treppen zum übrigen Stadtgebiet, Bürgerhäusern, Innenhöfen und der Stadtkirche "St. Margarethen".

Das bekannte "Metznersche Haus" mit seinem rosettenartigen Fachwerk beherbergt heute das Stadtmuseum.

Kahla ist aber nicht nur ein ehemaliges Ackerbürger- und Handwerkerstädtchen, sondern auch eine traditionsreiche Stadt des Porzellans. Seit 1844 wird hier Gebrauchsporzellan gefertigt. Heute geht das "weiße Gold" der Marke KAHLA/Thüringen Porzellan in alle Welt.

Umgeben von Bergen und entdeckenswerten Seitentälern ist Kahla auch idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Viele gut beschilderte Wander- und Radwanderwege (z. B. der Saaleradweg) führen zu reizvollen Ausflugszielen und "gastlichen Stätten". Entdecken Sie zum Beispiel das Flair der Leuchtenburg, die am besten erhaltene Jagdanlage Europas "Rieseneck", Jagdschlösser rund um Hummelshain, den Leubengrund oder Kemenaten und Kirchen in der Umgebung.

Stadtgeschichte

Kahla wurde urkundlich das erste Mal 876 erwähnt. An der Stelle der heutigen Stadtkirche befand sich damals eine Burg, welche das westliche Saaleufer als Außengrenze des von Deutschen besiedelten Gebietes sicherte. Die Burg wurde jedoch nach einem Stadtbrand nicht wieder aufgebaut, da sich die deutsche Besiedelung weiter nach Osten verlagerte. Die auf dem Ostufer errichtete Leuchtenburg wird 1221 erstmals benannt. Die Leuchtenburg dient von 1396-1920 als Amtssitz wettinischer (ernestinische Linie) Fürstenhäuser. Nach einem Stadtbrand 1520 wurde die Altstadt wieder aufgebaut und ist bis heute in ihrer Baustruktur erhalten geblieben. Mit der Ansiedlung der Porzellanindustrie 1844 entstanden am Rand der Stadt Porzellanfabriken, die viele Arbeiter beschäftigten.

Stadtmuseum Kahla

Öffnungszeiten:
(nach Absprache mit der Stadt Kahla)

KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH

Öffnungszeiten Werksverkauf:
Mo - Sa 10 - 18 Uhr

Leuchtenburg

Öffnungszeiten:
Mo - So 9 - 19 Uhr (Apr - Okt)
Mo - So 10 - 17 Uhr (Nov - Mrz)

Mit dem Auto
Autobahn A4 bis Jena-Göschwitz, dann weiter B88 in Richtung Rudolstadt 8 km bis Kahla

Mit der Bahn
Bahnhof Kahla, Regionalbahnen Naumburg-Saalfeld

Marktbrunnenfest

Turnnerkirmse

Osterspektakel auf der Leuchtenburg

buchbare Angebote in der Porzellanstadt Kahla

Informationen:
Ihr Ansprechpartner:

ServiceCenter Saaleland
Frau Gabriele Opitz

Tel: 036601 - 905200
Fax: 036601 - 905201

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